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Muskelfunktionsdiagnostik

Schmerzen und Verletzungen des Bewegungsapparates können durch mangelnde körperliche Beanspruchung, einseitige Belastung bei der Arbeit, beim Sport oder im Alltag, ungenügende Regeneration, falsche Bewegungsausführung oder aber durch Verletzungen am Bewegungsapparat entstehen. Ursache sind häufig Muskuläre Dysbalancen.

 

Jeder Muskel arbeitet durch Kontraktion und kann sich nur in eine Richtung bewegen, für die Gegenbewegung wird ein zweiter Muskel benötigt. Diese beiden entgegengesetzt arbeitenden Muskeln bezeichnet man als Agonist ("Spieler") und Antagonist ("Gegenspieler"). Bei Muskulären Dysbalancen besteht ein Ungleichgewicht zwischen funktionell gegenüberliegenden Muskelgruppen, zwischen Agonist und Antagonist ("Spieler" und "Gegenspieler").

Schematische Darstellung einer Muskulären Dysbalance
Bild 1 zeigt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Agonist und Antagonist.
Bild 2 zeigt eine Verkürzung des Muskels B, der sich durch einen Reiz einem neuen und höheren Spannungsverhältnis angepasst hat.
Bild 3 zeigt eine Muskelverlängerung des Muskels A, der z.B. durch geringe Beanspruchung länger und schwächer wurde.

 

Folgen einer Muskuläre Dysbalance sind u.a.

  • Verspannungen
  • Geringere Belastbarkeit des Bewegungsapparates
  • Minderung der Leistungsfähigkeit
  • Unnatürliche ("schlechte") Haltung (Schonhaltung)
  • Reizzustände von Sehnen, Bändern und Gelenken durch suboptimalen Bewegungsablauf (Schmerzen!)
  • Erhöhte Verletzungsanfälligkeit für Zerrungen und Muskelrisse durch eine mechanische Überlastung von verkürzter Muskulatur und gereigerer Elastizität

Im Rahmen einer Muskelfunktionsdiagnostik werden alle für die Körperhaltung relevanten Muskelgruppen auf ihre Beweglichkeit und Kraftfähigkeit getestet. Empfehlenswert ist die Muskelfunktionsdiagnostik für jede Person jeglichen Alters, egal ob Sportler oder Nichtsportler. Sie bildet die Grundvoraussetzung für ein schmerzfreies Funktionieren des Bewegungsapparates. Als Ergebnis der Muskelfunktionsdiagnostik können Maßnahmen ergriffen werden, so z.B. gezielte Dehnung und Stärkung der betroffenen Muskelgruppen um schmerzhafte Verspannungen und Bewegungseinschränkungen zu beheben und dauerhaft zu vermeiden.