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Fußstellungsanalyse

Pedographie

Bei sportlicher Aktivität wirken erhebliche Kräfte auf die Füße ein, die ein mehrfaches des Körpergewichtes betragen. Ungeeignetes Schuhwerk, schlechte Fußbettung, Achsfehlstellungen oder Beinlängendifferenzen können zu Überlastungsschäden führen. Dieses Risiko besteht schon im Freizeitsport. Bei Leistungssportlern ist es noch wichtiger, Spätschäden an den Gelenken der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule frühzeitig auszuschließen.

 

Die Pedographie (elektronische Fußdruckmessung) nutzt ein elektronisches Messverfahren, um die Veränderungen bei Bewegung und Belastung der feinsten Nervenendigungen, also der Rezeptoren am Fuß, zu erfassen. Mit Hilfe einer Fußdruckmessplatte lässt sich genau erkennen, ob der Fuß nach innen (Überpronation) oder nach außen (Supination) abknickt und ob dies im Rückfuß- oder im Vorfußbereich auffällt. Zudem wird so festgestellt, ob ein Senk-, Spreiz-, Knick- oder Hohlfuß vorliegt.

 

Die Messung kann sowohl statisch (im Stehen), als auch dynamisch im Gehen und Laufen durchgeführt werden. Die auf den Fuß einwirkenden Kräfte werden am Computer aufgezeichnet und grafisch dargestellt. Alle Teilbewegungen der Fußmuskulatur und des Fußskelettes in allen Phasen des Auftretens werden dokumentiert und analysiert. Erst in der Messung der Bewegung ergeben sich reale Werte, die für Sohlen, Schuhe oder Gangart von entscheidender Bedeutung sind. Fehlbelastungen der Körperachsen lassen sich feststellen und korrigieren.

 

Das Angebot umfasst:

  • Eingehende Anamnese
  • Untersuchung des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Elektronische Fußdruckmessung
  • Ausführlicher Befundbericht

Literatur:

Fascione J.M., Crews R.T., Wrobel J.S. (2012): Dynamic footprint measurement collection technique and intrarater reliability: ink mat, paper pedography, and electronic pedography. J. Am. Podiatr. Med. Assoc. 102(2):130-138