Dr. Marc Ziegler begleitet den Test. "Erst mal wird sein Fett gemessen", erklärt er, "und dann wird ein Herzfrequenz-Messgerät um seinen Brustkorb geschnallt. Und dann bekommt er die Atemgasanalyse-Maske auf die Nase gesetzt. Und dann wird er so lange rennen, bis die Kalorien wieder abtrainiert sind." Mahlzeit eins für Uwe: Salat mit einer leichten Vinaigrette. Der hat 55 Kalorien. Danach fängt er an zu rennen. "Der beste Verbrennungssport ist der Sport, den der Mensch sehr gerne macht", meint der Doktor, "weil das ist eigentlich das Ausschlaggebende: Er muss es gerne und lang andauernd und immer wieder machen. Und mir ist es egal ob er schwimmt oder Nordic Walking macht. Uwe hat fünf Minuten gebraucht, um die 55 Salatkalorien loszuwerden.
Dann wird Wurst wird auf den Teller gelegt. Die hat 310 Kalorien. Und wieder läuft Uwe, nachdem er die Wurst verzehrt hat. "Man sieht, dass er immer mehr Mühe hat", sagt der Experte, "die Herzfrequenz ist momentan schon bei 180." Nach 25 Minuten hat er es geschafft, die Bratwurst wegzulaufen.
Zum Nachtisch gibt es 300 Gramm Eiskrem mit 810 Kalorien. Und wieder wird gelaufen. "Der Salat hat fast überhaupt keine Kalorien gehabt", erläutert Ziegler, "und Bratwurst und Eis zusammen über 1.000 Kalorien. Das wird er gar nicht schaffen abzutrainieren." Und tatsächlich, Uwe bricht ab und legt sich auf den Rasen: "In meinem Magen ist ein Backstein", sagt er, "und meine Beine sind aus Beton. Und ich hätte gerne die Maske runter. Unglaublich! Ich bin total fertig!! Es ist alles richtig hart. Und dieses Eis liegt im Magen wie so ein richtig schöner runder Backstein."
Er habe ungefähr 450 Kilokalorien verbraucht, berichtet der Doktor, "und jetzt hat er ein bisschen mehr als die Hälfte vom Eis abtrainiert. Tja, mehr ging nicht." Unser Fazit: Kalorien loswerden tut richtig weh. Vor allem, wenn man vorher beim Essen gesündigt hat. So richtig bringt’s eigentlich nur die Kombination aus Bewegung und gesunder Ernährung."