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Was ist ein Skidaumen ?
 
 

Der sog. Skidaumen ist eine häufige Verletzung in der Sporttraumatologie und Folge eines Sturzes auf die ausgestreckte Hand.
Es kommt zu einer Überdehnung oder Riss des inneren Seitenbandes am Daumengrundgelenk.
Diese Verletzung führt un- oder falsch behandelt zu einer funktionellen Störung mit Instabilität des Daumengrundgelenkes und somit zu einer Schwächung der gesamten Handfunktion.

Das Daumengrundgelenk ist ein Eigelenk, um Stabilität zu garantieren, ist die Gelenkkapsel durch in unterschiedlicher Verlaufsrichtung strebende Bänder verstärkt.

Beim Skidaumen zeigt sich eine geringe bis massive Schwellung, gelegentlich ein Hämatom (Bluterguss), es besteht deutlicher Druckschmerz über dem inneren Anteil des Daumengrundgelenkes und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein.
Zum Ausschluss einer knöchernen Verletzung wird eine Röntgenaufnahme angefertigt.

Die Therapie bei Überdehnung oder Teilriss des inneren Seitenbandes besteht in 4-wöchiger Ruhigstellung des Gelenkes, zunächst im Gips, später mit Hilfe einer Orthese.
Bei knöchernem Bandausriss muss eine operative Versorgung erfolgen. Eine postoperative Ruhigstellung für mindestens 4 Wochen ist sinnvoll.

 
 
   

 
     
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